Kategorie: Veränderung

  • Die Häufigkeit und Auswirkungen medizinischer Ängste

    Die Häufigkeit und Auswirkungen medizinischer Ängste

    Die Häufigkeit und Auswirkungen medizinischer Ängste

    Viele Menschen leiden unter intensiven Ängsten, wenn es um Operationen, Zahnarztbesuche oder Arzttermine geht. Begriffe wie „Angst vor Operation“, „Spritzenphobie“ oder „Weisskittel-Phobie“ sind für Betroffene keine leeren Worte, sondern eine ernsthafte Belastung, die sowohl körperliche als auch emotionale Folgen haben kann. Diese Ängste führen oft zu Stress, Vermeidungsverhalten und einem erhöhten Risiko, notwendige medizinische Behandlungen zu verzögern.

    Doch es gibt Wege, diesen Kreislauf zu durchbrechen: Mentales Training, Coaching und hypnotische Verfahren bieten effektive Lösungen, um Ängste nachhaltig zu bewältigen. Diese Methoden helfen nicht nur, Stress abzubauen, sondern fördern auch das Selbstbewusstsein und die mentale Stärke. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie diese Ansätze Ängste vor medizinischen Eingriffen reduzieren und die Lebensqualität verbessern können.


    Was sind die häufigsten medizinischen Ängste?

    Ängste im medizinischen Umfeld sind weit verbreitet und äußern sich auf verschiedene Weise. Zu den häufigsten gehören die „Angst vor Operation“, die „Spritzenphobie“ und die generelle „Angst vorm Arztbesuch“. Für viele Menschen reicht bereits der Gedanke an eine Spritze oder den Aufenthalt in einem Krankenhaus, um Panik auszulösen. Besonders belastend ist die sogenannte Weisskittel-Phobie, bei der allein die Anwesenheit von medizinischem Personal einen Angstzustand hervorrufen kann.

    Diese Ängste sind oft tief verwurzelt. Sie können durch frühere traumatische Erlebnisse, mangelndes Vertrauen oder ein Gefühl der Hilflosigkeit in medizinischen Situationen ausgelöst werden. Auch die Angst vor Kontrollverlust spielt eine entscheidende Rolle. Unabhängig von der Ursache führen diese Phobien oft dazu, dass Menschen notwendige Behandlungen vermeiden, was schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben kann.

    Die körperlichen und emotionalen Belastungen durch Angst

    Die Auswirkungen medizinischer Ängste gehen über den Moment der Angst hinaus. Körperlich zeigen sich Symptome wie Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern oder Atemnot, die für Betroffene extrem belastend sein können. Diese Reaktionen sind das Ergebnis des „Kampf-oder-Flucht“-Mechanismus, der durch das Angstzentrum im Gehirn, die Amygdala, aktiviert wird.

    Doch auch die emotionale Belastung ist erheblich. Viele Betroffene fühlen sich isoliert, weil sie ihre Ängste als irrational empfinden und sich schämen, darüber zu sprechen. Dies kann langfristig zu einem Gefühl von Ohnmacht, geringem Selbstwertgefühl und chronischem Stress führen. Letzterer ist nicht nur ein Risikofaktor für zahlreiche Krankheiten, sondern kann auch die Bewältigung der eigentlichen Angst weiter erschweren.

    Warum es wichtig ist, medizinische Ängste zu bewältigen 

    Die Konfrontation mit medizinischen Ängsten ist nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für das allgemeine Wohlbefinden entscheidend. Wer seine Angst überwindet, fühlt sich nicht nur bei Arztbesuchen sicherer, sondern gewinnt auch Lebensqualität zurück. Ein entspannter Umgang mit medizinischen Situationen ermöglicht es, notwendige Behandlungen rechtzeitig durchführen zu lassen, was ernsthafte gesundheitliche Komplikationen verhindern kann.

    Zudem wirken sich bewältigte Ängste positiv auf die persönliche Resilienz aus. Die Fähigkeit, mit Stress und Herausforderungen umzugehen, wird gestärkt – eine Qualität, die nicht nur in medizinischen Kontexten, sondern auch im Alltag wertvoll ist. Mentales Training, Coaching und hypnotische Verfahren spielen dabei eine zentrale Rolle, um diese Ängste nachhaltig zu bewältigen und ein neues Gefühl der Kontrolle zu erlangen.


    Wie mentales Training Angst reduzieren kann


    Die Rolle von Trance- und hypnotischen Techniken

    Hypnose und Trancearbeit sind bewährte Methoden, um Ängste effektiv zu lindern. Sie arbeiten direkt mit dem Unterbewusstsein, wo viele Ängste verwurzelt sind. In einem Zustand tiefer Entspannung können Betroffene belastende Gedankenmuster durch neue, positive Überzeugungen ersetzen. Bei der „Angst vor Operation“ oder der „Spritzenphobie“ hilft Hypnose dabei, die Wahrnehmung von Schmerzen und Stress zu verändern und ein Gefühl von Sicherheit zu schaffen.

    Ein hypnotischer Zustand ermöglicht es, das Gehirn neu zu programmieren, ohne dass der rationale Verstand blockiert. Dadurch können Ängste, die oft auf irrationalen Annahmen basieren, gezielt gelöst werden. Die regelmäßige Anwendung dieser Techniken hat in vielen Studien bewiesen, dass sich sowohl die Intensität der Angst als auch die körperlichen Symptome deutlich verringern lassen.

    Selbstbewusstsein durch mentale Bilder aufbauen

    Geführte Visualisierungen oder mentale Bilder sind ein zentraler Bestandteil des mentalen Trainings. Diese Technik nutzt die Kraft der Vorstellung, um positive Szenarien zu erschaffen und Ängste abzubauen. Zum Beispiel kann sich eine Person mit „Angst vorm Arztbesuch“ vorstellen, ruhig und entspannt eine Praxis zu betreten, mit einem freundlichen Team zu sprechen und die Behandlung problemlos zu meistern.

    Solche positiven Bilder trainieren das Gehirn darauf, entspannter auf reale Situationen zu reagieren. Studien zeigen, dass das Gehirn zwischen Vorstellung und Realität kaum unterscheidet – regelmäßiges mentales Training kann also ähnlich wirksam sein wie tatsächliche Konfrontationserfahrungen. Dies stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern auch die Fähigkeit, mit schwierigen Situationen souverän umzugehen.

    Langfristige Vorteile des mentalen Trainings

    Mentales Training bietet nicht nur kurzfristige Erleichterung, sondern fördert auch langfristig die Fähigkeit, Stress zu bewältigen und Ängste zu managen. Durch regelmäßige Übungen werden neue, positive Denkmuster etabliert, die das allgemeine Wohlbefinden steigern. Wer lernt, durch mentale Techniken Ruhe zu bewahren, kann diese Fertigkeit auch auf andere Bereiche des Lebens übertragen.

    Besonders in Verbindung mit hypnotischen Verfahren wird die Resilienz gegen Stressfaktoren gestärkt. Ängste wie die „Spritzenphobie“ oder die „Weisskittel-Phobie“ können dadurch nachhaltig reduziert oder sogar vollständig überwunden werden. Betroffene berichten oft, dass sie durch diese Methoden nicht nur entspannter mit medizinischen Eingriffen umgehen, sondern sich insgesamt selbstbewusster und kontrollierter fühlen.


     Coaching als individuelle Methode zur Angstbewältigung


    Techniken, die auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten sind

    Jede Angst ist so individuell wie der Mensch, der sie erlebt. Ein zentraler Vorteil des Coachings liegt darin, dass es auf die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen der einzelnen Person zugeschnitten wird. Ein professioneller Coach analysiert zunächst die Ursachen der Angst – sei es die „Angst vor Operation“, die „Spritzenphobie“ oder die allgemeine „Angst vorm Arztbesuch“ – und entwickelt dann eine individuelle Strategie.

    Zu den personalisierten Techniken gehören unter anderem Atemübungen, kognitive Umstrukturierung und Achtsamkeitsmethoden. Diese Werkzeuge helfen, den Angstkreislauf zu unterbrechen und neue, positive Denkweisen zu etablieren. Das Ziel ist, Betroffenen nicht nur kurzfristige Erleichterung, sondern auch nachhaltige Fähigkeiten zur Selbstregulation zu vermitteln.

    Überwindung emotionaler Barrieren mit professioneller Unterstützung

    Ein Coach dient nicht nur als Wegweiser, sondern auch als Vertrauensperson, die den emotionalen Raum schafft, um Ängste zu erforschen und aufzulösen. Viele Menschen, die unter medizinischen Ängsten leiden, fühlen sich allein gelassen und wissen nicht, wie sie ihre Angst überwinden können. Ein Coach unterstützt dabei, emotionale Barrieren zu erkennen – oft sind dies Scham, negative Erfahrungen oder tiefsitzende Glaubenssätze wie „Ich kann das nicht schaffen“.

    Durch gezielte Gespräche und Techniken wie kognitive Verhaltensstrategien oder NLP (Neurolinguistisches Programmieren) können diese Barrieren abgebaut werden. Betroffene entwickeln ein neues Selbstverständnis und erkennen, dass sie die Kontrolle über ihre Ängste zurückgewinnen können. Dieses gestärkte Selbstvertrauen ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur langfristigen Angstbewältigung.

    Resilienz und Bewältigungsstrategien entwickeln

    Coaching zielt nicht nur darauf ab, aktuelle Ängste zu reduzieren, sondern auch langfristige Strategien zur Resilienz aufzubauen. Resilienz beschreibt die Fähigkeit, mit Stress und Herausforderungen umzugehen, ohne dabei die emotionale Balance zu verlieren. Ein Coach vermittelt Techniken, die in schwierigen Situationen angewendet werden können – sei es vor einem Zahnarzttermin, einer Operation oder in anderen belastenden Momenten.

    Zu den bewährten Strategien gehören Stressmanagement-Methoden wie progressive Muskelentspannung, die Arbeit mit affirmativen Aussagen oder das Üben von Achtsamkeit. Solche Ansätze geben Betroffenen Werkzeuge an die Hand, um auch in Zukunft souverän mit Ängsten umzugehen. Die Fähigkeit, selbstständig Ruhe und Stabilität zu finden, steigert nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die allgemeine Widerstandskraft.


    Hypnose und Coaching für maximale Wirkung kombinieren


    Warum kombinierte Ansätze am besten wirken

    Sowohl Hypnose als auch Coaching haben sich als effektive Methoden zur Angstbewältigung bewährt. Wenn diese Ansätze jedoch kombiniert werden, entsteht eine besonders wirkungsvolle Synergie. Während Hypnose direkt auf das Unterbewusstsein einwirkt und tief verwurzelte Ängste auflöst, hilft Coaching dabei, praktische Strategien für den Alltag zu entwickeln. Gemeinsam bieten sie eine ganzheitliche Lösung, die sowohl die Ursache als auch die Symptome der „Angst vor Operation“, der „Spritzenphobie“ oder der „Angst vorm Arztbesuch“ adressiert.

    Die Kombination dieser Techniken ermöglicht es, innere Blockaden gezielt zu lösen, während gleichzeitig neue Denkmuster und Verhaltensweisen eingeübt werden. Betroffene profitieren von einem tiefgreifenden Transformationsprozess, der nicht nur die Angst mindert, sondern auch das Selbstvertrauen stärkt.

    Praktische Anwendungen in medizinischen Situationen

    Die Anwendung von Hypnose und Coaching zeigt besonders in medizinischen Kontexten beeindruckende Ergebnisse. Beispielsweise können Patienten, die sich vor einer Operation befinden, durch hypnotische Verfahren in einen Zustand tiefer Entspannung versetzt werden. Dies reduziert nicht nur die Angst, sondern hilft auch dabei, den Heilungsprozess positiv zu beeinflussen.

    Parallel dazu können Coachingsitzungen genutzt werden, um gezielt Ängste zu analysieren und durch Rollenspiele oder mentale Übungen ein Gefühl der Kontrolle zu erlangen. Bei einer „Spritzenphobie“ beispielsweise kann durch schrittweises Annähern und mentale Vorbereitung die Angst deutlich abgebaut werden. Solche kombinierten Ansätze machen es möglich, selbst stark belastende Situationen souverän zu meistern.

    Über medizinische Ängste hinaus: Breitere Anwendungsmöglichkeiten

    Der Nutzen von Hypnose und Coaching beschränkt sich nicht nur auf die Bewältigung medizinischer Ängste. Viele der Techniken, die in diesem Kontext eingesetzt werden, können auch bei anderen Lebensbereichen hilfreich sein. Stressabbau, die Verbesserung des Selbstbewusstseins oder die Überwindung anderer Phobien sind nur einige Beispiele.

    Wer etwa durch Coaching lernt, Ängste vor Arztbesuchen zu bewältigen, kann diese Fähigkeiten auch in beruflichen oder sozialen Kontexten anwenden. Hypnotische Verfahren fördern darüber hinaus die mentale Gesundheit, indem sie helfen, tiefsitzende Stressmuster zu lösen und ein ausgeglichenes Mindset zu entwickeln. So gewinnen Betroffene nicht nur in medizinischen Situationen, sondern insgesamt an Lebensqualität.

    Schlussfolgerung

    Ängste vor medizinischen Eingriffen, wie die „Angst vor Operation“, die „Spritzenphobie“ oder die „Weisskittel-Phobie“, sind weit verbreitet und können das Leben erheblich belasten. Sie führen nicht nur zu emotionalem Stress, sondern beeinträchtigen oft auch die physische Gesundheit, wenn notwendige Behandlungen hinausgezögert werden. Doch mit modernen Ansätzen wie mentalem Training, Coaching und hypnotischen Verfahren gibt es wirksame Wege, diese Ängste zu bewältigen und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

    Hypnose und Trancearbeit helfen, tief verwurzelte Ängste im Unterbewusstsein aufzulösen, während Coaching personalisierte Strategien bietet, um Resilienz aufzubauen und den Alltag stressfreier zu gestalten. Gemeinsam ermöglichen diese Methoden eine ganzheitliche Transformation, die nicht nur kurzfristige Erleichterung bringt, sondern auch langfristig stärkt. Besonders die Kombination dieser Ansätze erweist sich als effektiv: Sie verbindet die emotionale Tiefe der Hypnose mit der praktischen Umsetzbarkeit des Coachings.

    Wenn Sie Ihre Ängste überwinden und Ihr Leben zurückgewinnen möchten, ist es wichtig, den ersten Schritt zu gehen. Nutzen Sie die professionelle Unterstützung und entdecken Sie die Möglichkeiten, die mentale Techniken und Coaching Ihnen bieten können.

    Ihr Weg zu mehr Gelassenheit, Selbstbewusstsein und Lebensfreude beginnt heute.

    Nach einem intensiven persönlichen Beratungsgespräch haben wir ein Gefühl dafür, ob eine Zusammenarbeit sich gut und stimmig anfühlt. 

    Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

  • Der innere Kritiker

    Der innere Kritiker

    Der innere Kritiker: Was ist das und woher kommt er?

    Definition und Ursprung des inneren Kritikers

    Der innere Kritiker ist eine innere Stimme, die uns ständig negativ bewertet und kritisiert. Diese Stimme ist oft sehr streng und unbarmherzig, erinnert uns an unsere Fehler und Misserfolge und stellt unsere Fähigkeiten in Frage. Der Ursprung des inneren Kritikers lässt sich häufig in unserer Kindheit finden. Negative Erfahrungen, Kritik von Eltern, Lehrern oder Gleichaltrigen können diese innere Stimme geprägt haben. Oft wird der innere Kritiker als ein Teil des Über-Ichs verstanden, der in der Psychologie als die verinnerlichten Normen und Werte unserer Gesellschaft und Erziehung beschrieben wird.

    Typische Aussagen des inneren Kritikers

    • „Du bist nicht gut genug.“
    • „Du musst perfekt sein, um geliebt zu werden.“
    • „Andere können das viel besser als du.“
    • „Wenn du scheiterst, bist du ein Versager.“

    Diese Aussagen können sehr belastend sein und unser Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen. Sie führen dazu, dass wir uns ständig unter Druck setzen und das Gefühl haben, nie gut genug zu sein.

    Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl

    Der innere Kritiker hat direkte Auswirkungen auf unser Selbstwertgefühl. Ständige Selbstkritik und der Vergleich mit anderen führen dazu, dass wir uns minderwertig fühlen und unser Selbstvertrauen sinkt. Dies kann zu einem Teufelskreis führen, in dem wir uns immer mehr anstrengen, um den inneren Kritiker zum Schweigen zu bringen, dabei jedoch ständig das Gefühl haben, nicht genug zu tun. Langfristig kann dies zu Stress, Angstzuständen und sogar Depressionen führen.


    Die Wurzeln des Leistungsdrucks


    Gesellschaftliche Erwartungen und Vergleiche

    In unserer heutigen Gesellschaft sind hohe Erwartungen und ständige Vergleiche allgegenwärtig. Soziale Medien verstärken dieses Phänomen noch, indem sie uns ständig die scheinbar perfekten Leben anderer Menschen vor Augen führen. Diese Vergleiche setzen uns unter enormen Leistungsdruck und lassen uns glauben, dass wir nur dann wertvoll sind, wenn wir genauso erfolgreich, schön und glücklich sind wie die anderen.

    Frühkindliche Prägungen und Erfahrungen

    Frühkindliche Prägungen und Erfahrungen spielen eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung des inneren Kritikers. Wenn wir als Kinder häufig kritisiert oder mit anderen verglichen wurden, kann dies dazu führen, dass wir diese negativen Stimmen verinnerlichen und als Erwachsene weiterführen. Aussagen wie „Du musst dich mehr anstrengen“ oder „Warum kannst du nicht so sein wie dein Bruder?“ hinterlassen tiefe Spuren und beeinflussen unser Selbstbild nachhaltig.

    Perfektionismus als Selbstschutzmechanismus

    Perfektionismus ist oft ein Selbstschutzmechanismus, um den inneren Kritiker zum Schweigen zu bringen. Wir setzen uns unrealistisch hohe Ziele und versuchen, alles perfekt zu machen, um Fehler und Kritik zu vermeiden. Doch Perfektionismus führt häufig zu Überforderung und Prokrastination, da wir Angst haben, die hohen Erwartungen nicht erfüllen zu können. Dieser Teufelskreis verstärkt den inneren Kritiker nur noch weiter.


    Der Teufelskreis der Selbstkritik


    Wie Selbstkritik zu Prokrastination führt

    Selbstkritik und Perfektionismus führen oft dazu, dass wir Aufgaben aufschieben. Wir haben Angst, die hohen Erwartungen nicht zu erfüllen, und zögern deshalb, überhaupt erst anzufangen. Dieser Aufschub führt jedoch zu noch mehr Stress und Druck, da die Zeit knapp wird und die Aufgaben sich anhäufen. Am Ende liefern wir möglicherweise eine Arbeit ab, die nicht unseren Ansprüchen genügt, was den inneren Kritiker weiter anheizt.

    Die Rolle von Angst und Versagensangst

    Angst und Versagensangst spielen eine zentrale Rolle im Teufelskreis der Selbstkritik. Die ständige Angst, nicht gut genug zu sein oder zu versagen, lähmt uns und hindert uns daran, unser volles Potenzial auszuschöpfen. Diese Ängste sind oft tief in unserem Unterbewusstsein verankert und schwer zu überwinden, da sie eng mit unserem Selbstwertgefühl und unseren vergangenen Erfahrungen verknüpft sind.

    Langfristige Auswirkungen auf die psychische Gesundheit

    Langfristig hat der Teufelskreis der Selbstkritik und der innere Kritiker schwerwiegende Auswirkungen auf unsere psychische Gesundheit. Ständiger Stress, Angst und das Gefühl, nie gut genug zu sein, können zu Burnout, Angststörungen und Depressionen führen. Es ist daher wichtig, Wege zu finden, um den inneren Kritiker zu beruhigen und unser Selbstwertgefühl zu stärken.

    Strategien zur Überwindung des inneren Kritikers


    Achtsamkeit und Selbstmitgefühl

    Achtsamkeit und Selbstmitgefühl sind wirkungsvolle Strategien, um den inneren Kritiker zu beruhigen. Durch Achtsamkeit lernen wir, unsere Gedanken und Gefühle zu beobachten, ohne sie zu bewerten. Selbstmitgefühl bedeutet, freundlich und verständnisvoll mit uns selbst umzugehen, insbesondere in Momenten des Scheiterns oder der Selbstkritik. Dies hilft, den inneren Kritiker zu entmachten und unser Selbstwertgefühl zu stärken.

    Realistische Zielsetzung und Priorisierung

    Realistische Zielsetzung und Priorisierung sind entscheidend, um den Leistungsdruck zu reduzieren. Setzen Sie sich klare, erreichbare Ziele und priorisieren Sie Ihre Aufgaben, um Überforderung zu vermeiden. Es ist wichtig, sich selbst Pausen zu gönnen und anzuerkennen, dass Perfektion nicht immer notwendig ist. Kleine Erfolge sollten gefeiert und als Motivation genutzt werden, um den inneren Kritiker in Schach zu halten.

    Professionelle Unterstützung und Therapie

    In manchen Fällen kann es hilfreich sein, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Wir können in einem Coaching oder in der Psychotherapie die Wurzeln Ihres inneren Kritikers zu erkennen und Strategien zu entwickeln, um besser mit Selbstkritik und Leistungsdruck umzugehen. Therapieformen wie die imaginären Körperreisen oder trancebasierte Methoden haben sich als besonders effektiv erwiesen.

    Zusammenfassung

    Der innere Kritiker kann eine mächtige und belastende Stimme sein, die uns daran hindert, unser volles Potenzial zu entfalten. Indem wir die Wurzeln des inneren Kritikers und des Leistungsdrucks verstehen, können wir Strategien entwickeln, um mit Selbstkritik besser umzugehen und unser Selbstwertgefühl zu stärken. Achtsamkeit, Selbstmitgefühl, realistische Zielsetzung und professionelle Unterstützung sind wertvolle Werkzeuge auf diesem Weg.  Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass wir nicht perfekt sein müssen, um wertvoll zu sein.


    Ich unterstütze Sie gern auf Ihrem Weg!

    Ein erstes Gespräch dient der Klärung des Auftrags und beantwortet offene Fragen. 

    Nach einem intensiven persönlichen Beratungsgespräch haben wir ein Gefühl dafür, ob eine Zusammenarbeit sich gut und stimmig anfühlt. 




    Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!



  • Der Trugschluss des geplanten Handelns in der Zukunft

    Der Trugschluss des geplanten Handelns in der Zukunft

    Der Trugschluss des geplanten Handelns in der Zukunft

    Wer kennt diese Gedanken nicht?


    WENN ich genug Geld auf dem Konto habe, dann kann ich endlich die lang ersehnte Abenteuerreise machen.

    WENN die Kinder älter sind, werde ich wieder Zeit für mich haben.

    WENN mein Partner zu mir zurückkommt, wird sich alles ändern.

    WENN ich mich wieder besser fühle, werde ich mich endlich mit meinem besten Freund, meiner besten Freundin aussprechen.

    Aber können wir wirklich einen Zeitpunkt festlegen, wann dieses „WENN“ eintritt? Und was bedeutet es wirklich? Ist es möglicherweise nur ein Aufschieben, mit dem wir uns selber Gründe liefern, jetzt nicht zu handeln?

    Was in der Zeit vor diesem „WENN“ passiert, liegt größtenteils außerhalb unserer Kontrolle. Das Leben ist ständiger Wandel, der sich täglich, stündlich, minütlich vollzieht.

    Die Illusion des zukünftigen Handelns

    Wie können wir also heute entscheiden, in einer nicht spezifizierten Zeit in der ZUKUNFT zu handeln? 

    Und bedeutet nicht eine vermeintliche Entscheidung, die ich bezogen auf eine nicht bestimmbare Zeit in der ZUKUNFT treffe, einen Stillstand im JETZT für Veränderung?

    Vielleicht möchte ich die Abenteuerreise gar nicht mehr machen, wenn ich das Geld habe, weil ich inzwischen krank geworden bin und keine Kraft mehr habe. Vielleicht bin ich alleinerziehend, wenn die Kinder älter sind, und habe noch weniger Zeit für mich. Vielleicht habe ich in der Zwischenzeit jemanden kennengelernt und will die Beziehung nicht mehr, wenn mein Ex-Partner sich wieder meldet. Vielleicht erreiche ich meinen besten Freund, meine beste Freundin nicht mehr, wenn ich für eine Aussprache bereit bin.

    Der innere Kritiker

    Hinterfragen wir, was uns wirklich daran hindert, im HIER & JETZT kleine Schritte in Richtung Veränderung zu machen, begegnen wir oft einem unmotivierten und mürrischen Zeitgenossen, der in uns wohnt – dem INNEREN KRITIKER.

    Wenn wir uns nicht die Mühe machen, ihn zu entdecken, bleibt er gern weiterhin in unserem System – sozusagen als blinder Passagier.

    Eigentlich meint er es gut mit uns, will uns vor dem Scheitern bewahren, uns davor schützen, verletzt zu werden und uns klein und wertlos zu fühlen. 

    Das Problem an der Sache ist – er mag keine Veränderung und keine Überraschungen. Lieber ist es ihm, wenn wir in der Komfortzone bleiben mit all unseren bewährten Mustern und Glaubenssätzen und nichts verändern. 

    Und er legt sich mächtig ins Zeug, um uns bei der Stange zu halten.

    Seine Lieblingsthemen (die des inneren Kritikers) sind:

    • Unlustvermeidung
    • Selbstwerterhöhung
    • Kontrolle
    • Bindung

    Kaum eine Lebenssituation, die nicht eines dieser Themen berührt und ihn aktiv werden lässt.

    So tauchen dann vielleicht Sätze vor unserem inneren Auge auf wie:

    • „Du bist nicht gut genug….“
    • „Du musst für alles Verständnis haben…“
    • „Du hast es nicht verdient…“
    • „Andere können es besser als du…“
    • „Stell dich (immer) zurück…“


    Den inneren Kritiker entlarven

    Um aus unserer Komfortzone herauszukommen, sollten wir zuerst erkennen, dass wir diesen Inneren Kritiker haben. Fragen wir uns:

    • Was möchte mein Innerer Kritiker für mich erreichen?
    • Wovor möchte er mich schützen?
    • Was braucht er?

    Indem wir Antworten auf diese Fragen finden, sind wir bereits einen großen Teil des Weges gegangen. Wenn wir etwas in unser Bewusstsein holen, können wir es auch ändern.

    Mitgefühl für uns selbst

    Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist ein verständnisvoller Umgang mit uns selbst auf der Suche danach, warum wir uns immer wieder selbst boykottieren und Entscheidungen auf später verschieben.

    In diesem Mitgefühl komme ich mir näher und kann wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Mit dem Ziel, in die Selbstwirksamkeit und ins Handeln zu kommen – und mit einem Zwinkern zu erkennen, wenn ich mal wieder auf dem Weg bin, mir selber einen Haken zu schlagen und dem Ins-Handeln-kommen zu entwischen.

    Trancearbeit und systemische Aufstellungen


    Trancearbeit und systemische Aufstellungen sind perfekt geeignet, um das Unbewusste als machtvollen inneren Ratgeber mit ins Boot zu holen und wichtige Themen anzuschauen und zu verändern.


    Ich unterstütze Sie gern auf Ihrem Weg!

    Ein erstes Gespräch dient der Klärung des Auftrags und beantwortet offene Fragen. 

    Nach einem intensiven persönlichen Beratungsgespräch haben wir ein Gefühl dafür, ob eine Zusammenarbeit sich gut und stimmig anfühlt. 




    Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!



>