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Hypnose ist ein außerordentlich wirkungsvolles Coaching- und Therapieinstrument. Vorausgesetzt, notwendige Aufklärung findet im Vorweg statt, damit sich der Klient/die Klientin in der Sitzung voller Vertrauen auf den Prozess einlassen kann. Im Folgenden eine Liste der wichtigsten Fragen, die im Zusammenhang mit Hypnose gestellt werden.

Hypnose ist ein natürlicher Zustand, und wir erleben ihn normalerweise mehrmals täglich, ohne es wirklich zu merken oder überhaupt als solchen zu identifizieren. Wie beim Tagträumen, in dem wir uns in positiven oder negativen Vorstellungsbildern verlieren, wechselt in der Hypnose die Dominanz der Gehirnhälften von der linken in die rechte Gehirnhälfte. Das bedeutet nichts anderes, als dass eingehende Informationen verstärkt in Sinneseindrücken, wie z.B. in Bildern, oder intuitiv verarbeitet werden. Man könnte auch sagen, links befindet sich das denkende rechts das fühlende Bewusstsein. 

In diesem Zustand sind wir entspannt, konzentriert und aufnahmefähig. 

Das Bewusstsein mit seiner Logik, dem rationellen, analytischen Denken, dem Kurzzeitgedächtnis und der Willenskraft tritt temporär in den Hintergrund und das Unterbewusstsein, unser Langzeitgedächtnis mit seinen Emotionen und abgespeicherten Glaubenssätzen darf die Bühne betreten und uns etwas über die wahren Gründe unseres Verhaltens erzählen. 

 

Die wichtigste Voraussetzung ist der Wille.

Nur wenn der Wille da ist, etwas zu verändern, wird Hypnose funktionieren. Dann ist auch die Bereitschaft da, etwas zu verändern und sich auf den Prozess einzulassen. 

Für Hypnose muss das Unterbewusstsein ins Boot geholt werden. Der Teil von uns, der die Programme unserer Lebenserfahrungen enthält und täglich aufs Neue schreibt. Der Teil von uns, der unsere Erlebnisdatenbank verwaltet, in der alles, was uns bislang geschehen ist, abgespeichert ist.

Gleichermaßen ist das Unterbewusstsein aber leider per se nicht daran interessiert, neue Wege zu gehen und störende Gewohnheiten zu ändern. Es ist faul, geht den bequemsten Weg und nimmt gern das Verhalten an, das zu den bereits gespeicherten Inhalten unserer Festplatte passt und gut eingeübt ist.

Das Unterbewusstsein sagt dann so etwas wie ‘Ja, das trifft genau auf die mir bekannte Programmierung (Verhalten) zu, die ich über dich abgespeichert habe’.

Das Unterbewusstsein ist wertfrei – deshalb ist es so schwierig, neues Verhalten zu etablieren.

Was also tun? Wir erklären ihm, dass das bisherige Verhalten möglicherweise nicht mehr zu unserem heutigen Leben passt und machen ihm in Form von stimmigen, emotional 100% zutreffenden Suggestionen gewünschte Verhaltensänderungen schmackhaft.

Und hier kommt die zweite Voraussetzung für eine erfolgreiche Hypnose ins Spiel – Vertrauen.

Nur wenn Sie einen Begleiter an Ihrer Seite zu haben, dem Sie vertrauen und den Sie für die Zeit der Sitzung als Reiseführer akzeptieren, lässt Ihr Unterbewusstsein sich auf den Prozess ein. Dieser Reiseführer unterstützt und begleitet den Dialog mit Ihrem Unterbewusstsein. Das Bewusstsein ist nach wie vor präsent, darf sich aber, während es dem Gespräch lauscht, entspannt in seinem Liegestuhl zurücklehnen. Nur wenn die Chemie stimmt, wird der so genannte Rapport, das emphatische Sich-Einlassen, funktionieren!

Es gibt noch einen dritten Punkt, der wichtig ist, um auch nach der Sitzung das neue Verhalten weiter zu vertiefen. Es quasi so lange mit konsequenter und regelmäßiger Wiederholung zu stärken, bis es selber zu einem neuen kräftigen geänderten Verhalten herangewachsen ist. Mit Hilfe der Sprachmitteilungen, die Sie im Anschluss an die Sitzung individuell auf Sie zugeschnitten erhalten, vertiefen Sie in entspannter Selbsthypnose täglich Ihr neues gewünschtes Handeln und sind so mit einem starken Ankergewappnet, der Ihnen hilfreich zur Seite steht, wann immer Sie ihn benötigen.

Hypnose als Coaching- und Therapieinstrument passt perfekt in unsere heutige Zeit!  

Wenn Sie schnell und effizient Ihr Ziel erreichen und wieder einen Zugang zu Ihren Ressourcen finden können, all dies in einem körperlich und geistig entspannten Zustand – was sollte Sie davon abhalten, diese Methode auszuwählen?

Hypnose als Coaching- bzw. Therapieverfahren ist mehr als andere auch in der heutigen Zeit belegt mit Vorurteilen und Misstrauen. Belegt deshalb, weil es eine der größten Ängste anspricht, die wir Menschen haben – die Angst vor Kontrollverlust.

Fragen wie ,Was passiert mit mir, wenn ich hypnotisiert bin? Habe ich noch meinen eigenen freien Willen oder tue ich dann möglicherweise Dinge, die ich nicht tun möchte? Was ist, wenn ich in der Hypnose steckenbleibe und nie wieder aufwache?’ Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. 

Die Ursache, warum dieses perfekt in unsere heutige Zeit passende hocheffiziente und schnelle Verfahren Menschen auch heute noch verunsichert und mit vielen Mythen belegt ist, liegt sicher zu einem großen Teil in der Bühnenhypnose. Die Mentalisten oder Magier, wie sie heute genannt werden, sind unerschöpflich kreativ, immer neue Tricks und Showelemente in ihr Repertoire einzubauen und nutzen in diesem Zusammenhang geschickt die Sprache des Unterbewusstseins – Emotionen und Vorstellungen.

Niemals wird ein Mentalist oder Magier einen Zuschauer auf die Bühne holen, der nicht wirklich bereit ist, Teil der Show zu werden. Aus gutem Grund – es wird nicht funktionieren!

Hypnose ist immer Selbsthypnose. Sie bestimmen, wie weit Sie gehen wollen, wie Ihre neue Sicht auf ein Thema sich anfühlen soll und welchen Perspektivwechsel Sie vollziehen möchten! Und wenn Sie bereit sind, starten wir bereits in der ersten Sitzung mit der gewünschten Veränderung und bringen die Saat in die Erde, die Sie dann im weiteren Verlauf selbständig mit Hilfe der Selbsthypnose zu einer kräftigen Pflanze heranwachsen lassen!

Hypnose ist schnell und effektiv. Es packt das Problem direkt an der Wurzel.

 

Tiefgreifende Änderungen dürfen bereits während und nach der ersten Sitzung stattfinden – sofern Sie bereit sind und Ihr Thema unbedingt bearbeiten wollen!

Weil Sie darunter leiden, weil es Sie hindert, Ihre Ressourcen voll und ganz auszuschöpfen. Gründe und Themen sind so vielfältig wie die jeweilige individuelle Biographie eines Menschen.

Jedes Problem, das Ihnen wichtig genug ist, um es zu bearbeiten ist geeignet für Hypnose! 
Insofern eignet sich Hypnose für jedes Thema, das Ihnen wichtig genug ist, um es intensiv zu bearbeiten.

 

Hier eine unvollständige Auflistung nicht-medizinischerHypnoseanwendungen:

Blockaden lösen, z.B. Sprechen vor Gruppen

Burn-out Prävention

Essverhalten kontrollieren, z.B. weniger Süßes essen/Pläne einhalten

Konzentrationssteigerung

Körperliche und mentale Leistungssteigerung

Motivationssteigerung (emotionsgeladene Ziele formulieren und erreichen!)

Prüfungen entspannt meistern, Prüfungsblockaden eliminieren

Schlafverbesserung

Sporthypnose (Flow, Visualisieren, Anker, Fokus)
Selbstvertrauen, Selbstwert und Selbstbewusstsein steigern

Selbsthypnose lernen als tägliches Werkzeug für den Alltag

Selbstheilungskräfte anregen, vertiefen, beschleunigen 

Schüchternheit auflösen

Stressmanagement (z.B. ruhig agieren auch in vermeintlich angespannten Situationen)

Tiefenentspannung – mit Somnambulismus u. Esdaile

Trauerarbeit

 

Hier eine unvollständige Auflistung medizinischerHypnoseanwendungen:

BluthochdruckBulimie/Anorexie

Depressionen

Hautprobleme

Migräne

Panikattacken

Phobien und Angststörungen (z.B. Flugangst)

Reizdarmsyndrom

Schmerzen akut/chronisch

Süchte aller Art

Stottern

Traumabearbeitung

Vergangenheitsbewältigung