FAQ

Häufig gestellte Fragen - FAQs

Wie wirkt Hypnose?

Definition von Hypnose
 : „Hypnose ist die Umgehung des Kritischen Faktors des Bewusstseins und die Etablierung von geeignetem, selektivem Denken.“

Jeder und jede von uns ist mindestens zweimal pro Tag in Hypnose. Kurz vor dem Aufwachen und kurz vor dem eigentlichen Einschlafen, wenn wir jeweils in die Alpha Phase kommen. Hypnose ist auf keinen Fall mit Schlaf oder gar Ohnmacht gleichzusetzen, denn im Schlaf sind wir nicht in der Lage zu reagieren wie wir dies in der Hypnose tun. Hypnose ist also ein völlig natürlicher Zustand.

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie ganz vertieft einen spannenden Krimi lesen und darüber komplett die Zeit vergessen oder wenn Sie eine lange Strecke im Auto hinter sich haben und sich bei Ankunft am Ziel nicht mehr daran erinnern können, woran Sie während der Fahrt gedacht haben?
Hypnose ist ein natürlicher Zustand, und wir erleben ihn normalerweise mehrmals täglich, ohne es wirklich zu merken oder überhaupt als solchen zu identifizieren.

In der Hypnose sind wir entspannt, konzentriert und aufnahmefähig. Im Gehirn laufen während der Hypnose komplizierte Prozesse ab, was übrigens auch durch Positronenemissionstomografie (PET) sichtbar gemacht werden kann.
Das Bewusstsein mit seiner Logik, dem rationellen, analytischen Denken, dem Kurzzeitgedächtnis und der Willenskraft tritt temporär in den Hintergrund (ist beschäftigt mit etwas anderem) und das Unterbewusstsein, unser Langzeitgedächtnis mit seinen Emotionen, unser Selbstschutz mit seinen Abwehrmechanismen und Glaubenssätzen darf die Bühne betreten und uns etwas über die wahren Gründe unseres Verhaltens erzählen.
Jetzt ist der Moment gekommen, dem Unterbewusstsein gewünschte Verhaltensänderungen zu vermitteln – in Form von Suggestionen, die der Klient individuell formuliert. Diese Suggestionen beinhalten sozusagen die Quintessenz des gewünschten Verhaltens und helfen dem Klienten später im Alltag, sofort und unmittelbar einen emotionalen Anker zu nutzen, der ihn jederzeit in der Etablierung des neuen gewünschten Verhaltens unterstützen wird.




Wann wird die Hypnose überhaupt angewandt?

Hypnose ist schnell und effektiv. Es packt das Problem direkt an der Wurzel. Tiefgreifende Änderungen dürfen bereits während und nach der ersten Sitzung stattfinden - sofern Sie bereit sind und Ihr Thema unbedingt bearbeiten wollen!

Weil Sie darunter leiden, weil es Sie hindert, Ihre Ressourcen voll und ganz auszuschöpfen. Gründe und Themen sind so vielfältig wie die jeweilige individuelle Biographie eines Menschen.

Insofern eignet sich Hypnose für jedes Thema, das Ihnen wichtig genug ist, um es intensiv zu bearbeiten.

Sei es die Kollegin, die Sie so sehr triggert, dass Sie Angst um Ihre bereits angegriffene Gesundheit haben. Sobald Sie in den Raum kommt, steigt Ihr Blutdruck, Sie können keinen klaren Gedanken mehr fassen, sind nervös und haben Ihre Worte nicht mehr unter Kontrolle. Sie leiden unter diesem Zustand, wissen aber nicht, wie Sie Ihre Reaktion abstellen können.

Oder Sie sind eine erfolgreiche Geschäftsfrau und Inhaberin eines gut laufenden Unternehmens. Sie sind selbstbewusst und wissen, was Sie wollen. Allerdings nicht auf dem Golfplatz – sobald Sie Turniere spielen, fühlen Sie sich unsicher, traurig, wertlos – und gehen oft ‚gescheitert vom Platz‘. Golf ist Ihr wichtiger Ausgleich, Sie lieben diesen Sport über alles. Aber von Spiel zu Spiel nimmt die Frustration zu. Sie wissen nicht, wie Sie diese Abwärtsspirale stoppen können.

Sie stehen mitten im Leben, sind langjährig in Ihrem Beruf tätig. Sie sind für alle da, für die Kollegen, für das Kind, für die Mutter, für den Hund. Und Sie spüren, dass Ihre Kraft immer nur nach außen geht mit dem Gefühl, dass ohne Sie gar nichts läuft. Sie planen, organisieren, kontrollieren – und fühlen sich mehr und mehr kraftlos und überfordert ohne eine Idee, wie Sie aus diesem Kreis ausbrechen können.

Beispiele aus der Praxis

Hier eine unvollständige Auflistung nicht-medizinischer Hypnoseanwendungen:

Blockaden lösen, z.B. Sprechen vor Gruppen
Burn-out Prävention
Essverhalten kontrollieren, z.B. weniger Süßes essen/Pläne einhalten
Konzentrationssteigerung
Körperliche und mentale Leistungssteigerung
Motivationssteigerung (emotionsgeladene Ziele formulieren und erreichen!)
Prüfungen entspannt meistern, Prüfungsblockaden eliminieren
Schlafverbesserung
Sporthypnose (Flow, Visualisieren, Anker, Fokus)
Selbstvertrauen, Selbstwert und Selbstbewusstsein steigern
Selbsthypnose lernen als tägliches Werkzeug für den Alltag
Selbstheilungskräfte anregen, vertiefen, beschleunigen *
Schüchternheit auflösen
Stressmanagement (z.B. ruhig agieren auch in vermeintlich angespannten Situationen)
Tiefenentspannung - mit Somnambulismus u. Esdaile
Trauerarbeit
etc.

Warum Hypnose?

Hypnose als Coaching- und Therapieinstrument passt perfekt in unsere heutige Zeit. Der Zeitfaktor ist wichtiger denn je.
Wenn ich schnell und effizient mein Ziel erreichen kann und wieder einen Zugang zu meinen Ressourcen finde, all dies in einem körperlich und geistig entspannten Zustand – was sollte mich davon abhalten, diese Methode auszuwählen?

Hypnose ein Coaching- bzw. Therapieverfahren, das mehr als viele andere noch immer belegt ist. Belegt ist, weil es eine der größten Ängste anspricht, die wir Menschen haben. Die Angst vor Kontrollverlust.

Fragen wie ,Was passiert mit mir, wenn ich hypnotisiert bin? Habe ich noch meinen eigenen freien Willen oder tue ich dann möglicherweise Dinge, die ich nicht tun möchte?
Was ist, wenn ich in der Hypnose stecken bleibe und nicht wieder aufwache?‘
Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Die Ursache, warum dieses perfekt in unsere heutige Zeit passende hocheffiziente und schnelle Verfahren Menschen auch heute noch verunsichert und mit vielen Mythen belegt ist, liegt sicher zu einem großen Teil in der Bühnenhypnose.

Menschen, die ihren Namen vergessen, die ein Körperteil nicht mehr bewegen können oder Dinge sehen, die nicht da sind.
Die Mentalisten oder Magier, wie sie heute genannt werden, sind unerschöpflich kreativ, immer neue Tricks und Showelemente in ihr Repertoire einzubauen und nutzen in diesem Zusammenhang geschickt die Sprache des Unterbewusstseins – Emotionen und Vorstellungen.

Niemals wird ein Mentalist oder Magier einen Zuschauer auf die Bühne holen, der nicht wirklich bereit ist, Teil der Show zu werden. Aus gutem Grund - es wird nicht funktionieren!

Welche Voraussetzungen benötige ich für Hypnose?

Hier kommen wir schon zu den erforderlichen Voraussetzungen, die es für Hypnose braucht.
Die wichtigste Voraussetzung ist der Wille.
Nur wenn der Wille da ist, etwas zu verändern, wird Hypnose funktionieren. Dann ist auch die Bereitschaft da, etwas zu verändern – und die Entschlossenheit, etwas dafür zu tun.
Für Hypnose muss das Unterbewusstsein ins Boot geholt werden. Der Teil von uns, der die Programme unserer Lebenserfahrungen enthält und täglich aufs Neue schreibt. Der Teil von uns, der unsere Erlebnisdatenbank verwaltet, in der alles, was uns bislang geschehen ist, abgespeichert ist.

Gleichermaßen ist das Unterbewusstsein aber leider per se nicht daran interessiert, neue Wege zu gehen und störende Gewohnheiten zu ändern. Es ist faul, geht gern den bequemsten Weg und nimmt das Verhalten an, das zu den bereits gespeicherten Inhalten unserer Festplatte passt und gut eingeübt ist.
Das Unterbewusstsein sagt dann so etwas wie 'Ja, das trifft genau auf die mir bekannte Programmierung (Verhalten) zu, die ich über dich abgespeichert habe'.
Das Unterbewusstsein bewertet nicht – deshalb ist es so schwierig, neues Verhalten zu etablieren.

Wir müssen ihm also erklären, dass das bisherige Verhalten möglicherweise nicht mehr zu unserem heutigen Leben passt und ihm neues Verhalten vorschlagen – ja schmackhaft machen - in Form von stimmigen, emotional 100% zutreffenden Suggestionen (gewünschte Verhaltensänderungen).

Und hier kommt die zweite Voraussetzung für eine erfolgreiche Hypnose ins Spiel – Vertrauen.

Es ist hilfreich, einen Begleiter an Ihrer Seite zu haben, dem Sie vertrauen und den Sie für die Zeit der Sitzung als Reiseführer akzeptieren. Dieser Reiseführer unterstützt und begleitet den Dialog mit Ihrem Unterbewusstsein. Das Bewusstsein ist nach wie vor präsent, darf sich aber, während es dem Gespräch lauscht, entspannt in seinem Liegestuhl zurücklehnen.

Es gibt noch einen dritten Punkt, der wichtig ist, um auch nach der Sitzung das neue Verhalten weiter zu vertiefen. Es quasi so lange mit konsequenter und regelmäßiger Wiederholung zu begießen, bis es selber zu einem neuen kräftigen geänderten Verhalten herangewachsen ist. Mit Hilfe der Sprachmitteilungen, die Sie im Anschluss an die Sitzung individuell auf Sie zugeschnitten erhalten, vertiefen Sie in entspannter Selbsthypnose täglich Ihr neues gewünschtes Verhalten und sind so mit einem starken Anker gewappnet, der Ihnen hilfreich zur Seite steht, wann immer Sie ihn benötigen.

Warum OMNI -Hypnose?

 Auf der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsinstitut gab es für mich drei wesentliche Punkte, die für mich entscheidend waren:

Ich wollte in möglichst kurzer Zeit viel Wissen erhalten. Ohne viel Drumherum und Extraschleifen – ich wollte 'Hypnose pur'.

Weiterhin wichtig für mich war der lösungsorientierte Ansatz der Ausbildung – möglichst direkt die Ursache des Problems finden und so dem Klienten bei seinem Thema schnell helfen zu können.

Ich suchte nach einem Institut, das weltweit vertreten ist, also ein größerer zertifizierter Anbieter mit langjähriger Erfahrung in diesem Segment.

Da die Omni-Hypnose diese Kriterien erfüllte, habe ich mich für die Ausbildung in diesem Institut entschieden. Und kann jetzt sagen, dass diese Entscheidung für mich absolut richtig war und ich genau das bekommen habe, was ich erwartet habe.

Wie ich zur Hypnose kam

 Oft werde ich gefragt, wie ich zur Hypnose gekommen bin.
Eine gute Frage, viele Jahre lang habe ich immer mal wieder etwas über Hypnose gehört, sei es durch Erfahrungsberichte oder durch Bekannte, die mir von ihrer Hypnoseausbildung erzählt haben.

Genau wie bei vielen Menschen war auch mein Bild über Hypnose von Skepsis geprägt, ausgelöst sicherlich auch durch Bilder wie man sie von der Bühnenhypnose kennt. Menschen, die plötzlich zwischen zwei Stühlen schweben oder Tiergeräusche von sich geben. Ist man willenlos? Passieren Dinge, die man nicht steuern kann? Kann man in so einem Zustand etwa sogar stecken bleiben?

Seit 12 Jahren bin ich Massagetherapeutin. Eine Tätigkeit, die mich nach wie vor mit viel Freude erfüllt. Insbesondere dann, wenn ich sehe, wie Menschen erholt und regeneriert nach der Behandlung meine Praxis wieder verlassen.

Wenn ich Entspannungsmassagen gebe, wirken diese direkt auf das unbewusste vegetative Nervensystem. Körperprozesse kommen in diesem entspannten Zustand ganz von allein in Bewegung. Der Bauch fängt an zu gluckern, Muskeln lockern sich, die Atmung vertieft sich.

Und dann hat es tatsächlich 'klick' gemacht.
Auf der Suche nach einem CoachingInstrument, das die direkte Kommunikation mit dem Unterbewusstsein ermöglicht und dies in einem für den Kunden völlig entspannten und dabei wachen Zustand – es ist Hypnose!

Mit der Ausbildung zum HypnoseCoach bin ich begeistert eingestiegen in dieses Thema und seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten. Und bin doch jedes Mal wieder überrascht, wie einfach die Lösung oft ist und was für ein wertvolles Hilfsmittel man den Klienten, z.B. mit der Selbsthypnose, mit auf den Weg geben kann.

Darum also – Hypnose!

Was ist Flow State Hypnose?

Flow State ist Hypnose durch Bewegung
Der Ablauf bis zur hypnotischen Induktion findet statt, wie bei der klassischen Hypnose beschrieben. Die Induktion findet bei der Flow State Hypnose direkt über die Bewegung statt, also auf dem Ergometer, mit dem DeskCycle oder auf dem medizinischen Trampolin.
Ein tranceähnlicher Zustand, auch Flow genannt, wird erreicht durch die Kombination einer automatisierten Bewegung des Körpers und einer stark fokussierten Aufmerksamkeit auf das Thema.
Alles Nebensächliche wird ausgeblendet, der Körper ist optimal eingestellt und wird eins mit der Bewegung. Auch Ungeübte können problemlos mit dem individuell einstellbaren Widerstandsgrad ihren Flow-State erreichen. An die Stelle von Entspannung wie bei der klassischen Hypnose tritt größere Wachheit, man fühlt sich frisch und regelrecht euphorisiert.
Der Körpereinsatz bringt bei dieser Form der Hypnose quasi die Veränderung direkt hervor. Ein dynamischer Prozess läuft ab, Widerstände werden regelmäßig überwunden durch die Kraft des gleichmäßigen Tretens oder Schwingens wie beim Trampolin. Der Körper trägt den Klienten durch die Sitzung. Gleichmäßige Bewegung aktiviert nachweislich die rechte Gehirnhälfte (‚Runner‘s High‘). Hier werden Sinneseindrücke verarbeitet und Informationen intuitiv verarbeitet. Beste Voraussetzungen also für die Arbeit mit dem Unterbewusstsein und Suggestionen.

Welche Anwendungsbereiche gibt es für Flow State Hypnose?

Die Flow State Hypnose eignet sich insbesondere für Menschen, die sich schwer tun zu entspannen und zu fokussieren. Sie kann die Scheu vor der Hypnose nehmen und den Zugang dazu erleichtern. Ursprünglich begründet liegt die Flow State Hypnose in der Leistungssteigerung von Sportlern – da sie zum Beispiel perfekt geeignet ist, um Bewegungsabläufe zu visualisieren und abzuspeichern. Der vielbeschriebene Flow-Zustand ist Sportlern bekannt. In der so genannten Zone erreichen sie ihre Bestleistungen, sind vollkommen absorbiert von einem Bewegungsablauf – ohne im Nachhinein zu wissen, wie genau sie die Leistung abgerufen haben. Das Unterbewusstsein übernimmt und führt den gewünschten Bewegungsablauf über den Körper aus.


Vorteile der Flow State Hypnose:

Sportliche Höchstleistungen vollbringen;

Durchhaltevermögen steigern
Lernen verbessern, Konzentration steigern

Prüfungen und Präsentationen souverän absolvieren
ADS/ADHS

Nervosität und Untersicherheiten überwinden
Entspannungsmethoden sind kontra-indiziert, z.B. bei Hypotension, u.U. auch bei Depressionen
Ängste und Phobien auflösen


Die Flow State Hypnose ist perfekt kombinierbar mit dem Omni Hypnose Prozess.

Was sagt die Wissenschaft zu Hypnose?

Was genau passiert in unserem Gehirn in diesem Zustand?
Das limbische System (mit Amygdala, Hippocampus, Hypothalamus, Gyrus cinguli) filtert Informationen und belegt sie mit Gefühlen, bevor sie in verschiedenen Gedächtnissystemen abgespeichert werden. Bei Angst und Stress aktiviert die Amygdala über den Hypothalamus eine Hormonkaskade. Zum Blackout kommt es, wenn das Schreckhormon Adrenalin dauerhaft zusammen mit zu viel des Stresshormons Cortisol das Gehirn überschwemmt. Folge: Vor allem der Hippocampus setzt aus, Angst und Anspannung blockieren unsere Erinnerung.
Das Denken stellt sich von weit auf eng. Die so genannte Transferleistung des Gehirns versagt, Verknüpfungen können nicht mehr hergestellt, kreative Problemlösungen nicht mehr gefunden werden. Der gefürchtete Säbelzahntiger hat uns fest im Griff, alles in uns ist auf Flucht programmiert.

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