Methoden

Hier ein kurze Vorstellung der Methoden, mit denen ich arbeite:

Aktivwachhypnose

Die Aktivwachhypnose, auch Flow State Hypnose genannt, findet in Bewegung statt, auf dem Ergometer, oder auf einem Stuhl sitzend mit dem DeskCycle.
Kurz beschrieben wird hier aktive Bewegung mit einem Fokus auf ein bestimmtes Thema kombiniert. An die Stelle von Entspannung – wie bei der klassischen Hypnose – tritt ein Gefühl großer Wachheit und Euphorie (ähnlich dem Erleben, das Läufer mit dem ‚RunnersHigh‘ beschreiben) mit dem Klient*innen sich aktiv durch den Prozess bewegen. AWH ist unter anderem gut geeignet für Menschen, die sich schwer tun mit Entspannung, viel grübeln und Probleme damit haben, sich zu konzentrieren.

Omni-Hypnose

Die Omni-Hypnose arbeitet ursachenaufdeckend und lösungsorientiert. Die wahre Entstehungsursache eines Problems liegt oft weit zurück in der Kindheit. Ein Thema wird in der Omni-Hypnose dort angeschaut, wo es entstanden ist. Erkenntnisse, die hier gewonnen werden, ermöglichen oft tiefe innere Einsichten und ein Verständnis für die Entwicklung bestimmter (Problem)Muster und Verhaltensweisen. Neben dem ursachenaufdeckenden Ansatz gibt es viele weitere wertvolle Einsatzmöglichkeiten, wie die mentale Vorbereitung auf eine bevorstehende OP, Stressmanagement durch das Erlernen von Selbsthypnose und vieles mehr.

Aufstellungsarbeit

Die Aufstellungsarbeit beruht auf der Annahme, dass durch den Fokus auf ein bestimmtes Thema ein Feld entsteht, das die Lösung in sich trägt. Ich arbeite in der Regel im Einzelsetting mit so genannten Bodenankern, wie Kissen, Zetteln oder ähnlichen Hilfsmitteln. Im ‚Feld‘ zeigen sich Dynamiken und Muster, die mit dem Thema verbunden sind und möglicherweise bislang einer befreienden Lösung im Weg gestanden haben. Das Visualisieren im Rahmen der Aufstellung hilft, Abstand zu schaffen und ein Thema oder einen Aspekt sichtbar und erlebbar zu machen – für einen neuen Zugang und neue Lösungen in diesem Zusammenhang.
Neben Themen aus dem familiären oder sozialen Beziehungskontext kann jedes Thema aufgestellt werden, das als belastend empfunden wird (wie zB Krankheitssymptome, Probleme am Arbeitsplatz).

Psychological Illusion Modell

Das so genannte PIM entwickelt von dem Norweger Joergen Rasmussen hat mich persönlich sehr berührt und innerhalb kürzester Zeit tiefgreifende Veränderungen auf den Weg gebracht.
Was ist Illusion und was ist Realität und wann haben wir wirklich die Möglichkeit, aktiv zu handeln? Wie funktioniert Denken und wie sorgen wir dafür, dass das was wir im Aussen erleben angepasst wird an unsere gelernten (Überlebens)Konzepte? Über experimentelles Erleben, Metaphern und Gedankenexperimente erleben Klient:innen oft tiefgreifende Erkenntnisse, die Veränderungen unmittelbar hervorbringen.

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