Methoden

Wie ich arbeite


Meine Aufgabe sehe ich zunächst darin, Sie dort abzuholen, wo Sie sich gerade befinden - um welches Thema geht es in welchem Zusammenhang und wie sieht die gewünschte Veränderung aus.
Ich arbeite mit wenigen, intensiven Sitzungen. Nach meiner Erfahrung sollte insbesondere die erste gemeinsame Sitzung genutzt werden, um einen entscheidenden Schritt in die gewünschte Veränderung zu gehen.
Einen Schritt zurückzutreten und ein belastendes ‚Thema‘ aus unterschiedlichen Perspektiven anschauen zu können, wirkt oft bereits sehr befreiend und gibt einen Ausblick auf alternative Wahlmöglichkeiten und neue Lösungen.
Ich kombiniere in meiner Praxis unter anderem Hypnosetherapie mit Elementen der systemischen Therapie. Mein Ziel ist es, immer offen zu bleiben für den Prozess, um so flexibel den nächsten Schritt in Richtung der gewünschten Veränderung zu gestalten. Meine Methoden setze ich individuell ein; nach einer ausführlichen Aufklärung unterstütze ich Sie darin, für sich den Weg zu finden, der sich gut und richtig anfühlt.


Hier eine kurze Vorstellung der Methoden, mit denen ich arbeite:

Aktivwachhypnose - FlowState Hypnose

Die Aktivwachhypnose, auch FlowState Hypnose genannt, findet in Bewegung statt - auf dem Ergometer oder auf einem Stuhl sitzend mit dem DeskCycle. Das entscheidende Element hier ist die Bewegung. Mit offenen Augen und einer auf den eigenen Körper und die Stimme der Therapeutin fokussierten Aufmerksamkeit  bewegen sich Klient:innen mittels gleichförmiger Bewegung ganz mühelos immer mehr in einen tranceartigen Bewusstseinszustand (den so genannten Flow). Dieser Bewusstseinszustand ist die perfekte Grundlage für die Arbeit mit tieferliegenden Mustern, Einstellungen und Vorstellungen - die uns oft daran hindern, Verhalten zu ändern und aktiv in die Veränderung zu gehen.
An die Stelle einer tiefen mentalen und physischen Entspannung – wie bei der klassischen Hypnose – tritt ein Gefühl großer Wachheit, mit dem Klient*innen sich aktiv durch ihren Prozess bewegen. 

AWH kann gut geeignet sein für Menschen, die ein starkes Kontrollbedürfnis haben und sich nur schwer entspannen können. Es ist darüber hinaus ein perfektes Instrument, um sich auf ein bevorstehendes Ereignis, wie zum Beispiel eine Prüfungssituation, vorzubereiten und diese gelassen und ruhig zu absolvieren. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Optimierung sportlicher Bewegungsabläufe (wie zum Beispiel der Golfschwung), die Verbesserung mentaler Leistungen und vieles mehr. 

Omni-Hypnose

Die Omni-Hypnose arbeitet ursachenaufdeckend und lösungsorientiert. Die wahre Entstehungsursache eines Problems liegt oft weit zurück in der Kindheit. Ein Thema wird in der Omni-Hypnose dort angeschaut, wo es entstanden ist. Erkenntnisse, die hier gewonnen werden, ermöglichen oft tiefe innere Einsichten und ein Verständnis für die Entwicklung bestimmter (Problem)Muster und Verhaltensweisen. Neben dem ursachenaufdeckenden Ansatz gibt es viele weitere wertvolle Einsatzmöglichkeiten, wie die mentale Vorbereitung auf eine bevorstehende OP, Stressmanagement durch das Erlernen von Selbsthypnose und vieles mehr.

Aufstellungsarbeit

Die Aufstellungsarbeit beruht auf der Annahme, dass durch den Fokus auf ein bestimmtes Thema ein Feld entsteht, das die Lösung in sich trägt. Ich arbeite in der Regel im Einzelsetting mit so genannten Bodenankern, wie Kissen, Zetteln oder ähnlichen Hilfsmitteln. Im ‚Feld‘ zeigen sich Dynamiken und Muster, die mit dem Thema verbunden sind und möglicherweise bislang einer befreienden Lösung im Weg gestanden haben. Das Visualisieren im Rahmen der Aufstellung hilft, Abstand zu schaffen und ein Thema oder einen Aspekt sichtbar und erlebbar zu machen – für einen neuen Zugang und neue Lösungen in diesem Zusammenhang.
Neben Themen aus dem familiären oder sozialen Beziehungskontext kann jedes Thema aufgestellt werden, das als belastend empfunden wird (wie zB Krankheitssymptome, Probleme am Arbeitsplatz).

Psychological Illusion Modell

Das so genannte PIM entwickelt von dem Norweger Joergen Rasmussen hat mich persönlich sehr berührt und innerhalb kürzester Zeit tiefgreifende Veränderungen auf den Weg gebracht.
Was ist Illusion und was ist Realität und wann haben wir wirklich die Möglichkeit, aktiv zu handeln? Wie funktioniert Denken und wie sorgen wir dafür, dass das was wir im Aussen erleben angepasst wird an unsere gelernten (Überlebens)Konzepte? Über experimentelles Erleben, Metaphern und Gedankenexperimente erleben Klient:innen oft tiefgreifende Erkenntnisse, die Veränderungen unmittelbar hervorbringen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Die beste und intensivste Sitzung ist oft nicht hilfreich, wenn der Transfer in den Alltag nicht gelingt. Aus diesem Grund halte ich viel von ‚Alltagshelfern‘, die immer dann ihren wirksamen Einsatz finden, wenn schwierige Situationen entstehen und dazu einladen, den Weg vertrauter Muster und vermeintlicher Lösungen zu gehen – die bislang aber deutlich nicht hilfreich waren.

Ob es ein bestimmtes tägliches Ritual ist, ein Körperanker oder eine individualisierte Audiomitteilung – wir schauen gemeinsam, was Ihnen hilft, schwierige Alltagssituationen zu meistern.

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