Leistungen

Mit welchen Anliegen kommen Klient*innen in die Praxis

Jeder Mensch ist individuell und so sind es auch die Themen, mit denen Menschen in die Praxis kommen. Die Motivation sich jemandem zu öffnen und Hilfe zu suchen liegt meistens darin, dass ein bestimmtes Verhalten, eine bestimmte Stimmung oder ein körperliches Symptom sich regelrecht ‘aufdrängt‘ und gefühlt die Kontrolle übernimmt.

Dies können zum Beispiel Ängste sein (in einem bestimmten Zusammenhang oder allgemeiner Natur), stressbedingte Symptome (unter anderem starke innere Unruhe oder Schlaflosigkeit) oder auch Anpassungsschwierigkeiten in neuen Lebenssituationen (z.B. ein Arbeitsplatzwechsel, Trennung vom Partner oder der Verlust eines geliebten Menschen). Bestimmte körperliche Symptome, wie eine Reizblase, Tinnitus, Schwindel, können gleichermaßen einen starken Leidensdruck verursachen.

Schwierig wird es meistens dann, wenn mit der Zeit ein immer kleiner werdender Handlungsspielraum erlebt wird und der Blick auf hilfreiche Lösungsmuster blockiert scheint. Gedanken kreisen zunehmend um das eine ‚Thema‘, oft stellen sich Gefühle der Ohnmacht und Hilflosigkeit ein – ein Kreislauf, der einen Weg in die gewünschte Veränderung schwierig macht.

Wie ich arbeite

Meine Aufgabe sehe ich zunächst darin, Klient*innen dort abzuholen, wo sie sich gerade befinden. Um welches Thema geht es in welchem Kontext und wie lautet der Auftrag für die gemeinsame Arbeit.

Ich arbeite mit wenigen, intensiven Sitzungen. Nach meiner Erfahrung sollte insbesondere die erste gemeinsame Sitzung genutzt werden, um einen entscheidenden Schritt in die gewünschte Veränderung zu gehen.

Einen Schritt zurückzutreten und ein belastendes ‚Thema‘ aus unterschiedlichen Perspektiven anschauen zu können, wirkt oft bereits sehr befreiend und gibt einen Ausblick auf alternative Wahlmöglichkeiten und neue Lösungen.

Ich kombiniere in meiner Praxis Hypnosetherapie mit Elementen der systemischen Therapie. Mein Ziel ist es zu jedem Zeitpunkt im Verlauf der gemeinsamen Arbeit flexibel und offen zu bleiben für den Prozess und den nächsten Schritt in Richtung der gewünschten Veränderung.

Hilfe zur Selbsthilfe

Die beste und intensivste Sitzung ist oft nicht hilfreich, wenn der Transfer in den Alltag nicht gelingt. Aus diesem Grund halte ich viel von ‚Alltagshelfern‘, die immer dann ihren wirksamen Einsatz finden, wenn schwierige Situationen entstehen und dazu einladen, den Weg vertrauter Muster und vermeintlicher Lösungen zu gehen – die bislang aber deutlich nicht hilfreich waren.

Ob es ein bestimmtes tägliches Ritual ist, ein Körperanker oder eine individualisierte Audiomitteilung – wir schauen gemeinsam, was Ihnen hilft, schwierige Alltagssituationen zu meistern.

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